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04.02.2009, 10:00 Uhr Übersicht | Drucken
Entspannt den großen Schritt gefeiert
Kindertagesstätte soll nach den Sommerferien fertig sein - Schüler können schon im März in neue Räume ziehen

Dudenhofen gestaltet die Zukunft: In den Neubau der Kindertagesstätte und die Erweiterung der Grundschule investiert die Ortsgemeinde rund 3,9 Millionen Euro. Die symbolische Grundsteinlegung gestern Vormittag feierten Bürgermeister, Kämmerer, Ratsmitglieder mit den Kindern und Gästen ganz entspannt. Zwei Millionen können sie aus den Rücklagen der Gemeindewerke entnehmen. Am Restbetrag werden sich Land und Kreis beteiligen.

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Das Spiel der Trommel-AG nahm Bürgermeister  Clemens Körner schon mal als Omen für den künftigen Betrieb: „Es wird hier auch in Zukunft sehr laut sein." Mit der Eröffnung des Kindergartens rechnet er nach den Sommerferien. Trotz der Verzögerung von drei, vier Wochen durch den Frost. Der Rohbau steht bereits. Fast fertig sind die neuen Räume der Grundschule. Irgendwann im März ist der Umzugstermin.

Erste Überlegungen zu Projektstudien datierte Körner in das Jahr 2004. Die Grundidee: Kindergarten und Grundschule räumlich zu verbinden, beide Einrichtungen auch personell zu verknüpfen. Den Anstoß gab die Verpflichtung, allen Zweijährigen einen Hortplatz zu garantieren. Für eine fünfte Gruppe war die Kita in der Schubertstraße mittlerweile zu klein. Zudem hätte das alte Gebäude von Grund auf saniert werden müssen. Körner und die Ratsparteien „wagten den großen Schritt": Kita-Neubau an der Grundschule. 2006 stellte er die Pläne der Öffentlichkeit vor. Mit einem Allerwelts-Spatenstich („das macht jeder") oder einem schnöden Richtfest wollte der Bürgermeister das Modell-Projekt nicht unter Wert einweihen. Eine Grundsteinlegung mit der „Bulle von Dudenhofen" sollte es schon sein. Mit dem Kupferrohr eingemauert wurden eine Kopie der Baupläne, die Dienstag-Ausgabe der RHEINPFALZ, eine Flasche Kilianer, Geldmünzen, eine Urkunde - musikalisch begleitet von den Kita-Kindern und den Schülern der 4c.

Den Kern der Grundschul-Erweiterung bilden drei zusätzliche Klassenräume. Schule und Kita - am Ende eines langen Flures räumlich lediglich durch eine durchgängige Glasfront getrennt - wollen sich die ebenfalls neuen Schlaf-, Werk-, Neben- und Mehrzweckraum teilen, das Lehrerzimmer gemeinsam nutzen. Auf der Fläche des jetzigen Pavillons (wird nach dem Umzug abgerissen) entsteht ein Verwaltungsgebäude. Der Gesamtkomplex hat eine Länge von 100 Metern, eine Breite von 20 Metern, die Nutzfläche beträgt 2000 Quadratmeter. Das 6000 Quadratmeter große Außengelände wird mit Spiel- und Aufenthaltsbereichen ebenfalls neu gestaltet.

Grundschulleiterin Sabine Gilles will so viel wie nur möglich mit der Kita kooperieren. Zum Beispiel bei der sprachlichen und mathematischen Früh-Förderung, der Nutzung von Mensa, Halle, Computerraum. Der Hort nebenan würde nahtlos in die Nachmittagsangebote der Ganztagsschule integriert, Halbtagskräfte der Kita könnten nachmittags Stunden, Betreuung der Schüler übernehmen. Über „hervorragende Bedingungen zur Förderung unserer Kinder" freut sich auch Kita-Leiterin Barbara Stein (wir berichteten gestern). (län)



06.02.2009, 16:16 Uhr


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